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| Dies hier ist eigentlich kein Blog, es ist auch eigentlich nicht für fremde Augen bestimmt, eigentlich. Naja, da ich angefangen habe, den Link an Freunde zu geben, kann ich nicht mehr nachprüfen, wer das hier überhaupt liest und ob er/sie auch weiß, worum es sich hier handelt. Also, fangen wir an mit der Beschreibung.
Dies hier ist sozusagen mein Onlinenotizbuch. Irgendwann habe ich einfach festgestellt, dass ich im Internet zu viele interessante oder einfach wissenswerte Sachen finde, die ich aber unmöglich alle in meinem Kopf behalten kann. Daher habe ich angefangen, die Sachen kurz zusammengefasst, evtl. mit meinen Gedanken versehen mit dem dazugehörigen Link irgendwo online schnell zu speichern. Zuerst war es das russische Facebook-Pendant VKontakte.ru, danach Facebook selber, bis mir aufgefallen ist, dass diese Notizen ja bei allen meinen Freunden eingeblendet werden und sie sich aufgefordert fühlen könnten, diese durchzulesen. Nun, ich habe nichts dagegen, wenn jemand diese meine Notizen liest, aber ich will keinen meiner Freunde dazu auffordern und keiner sollte sich gedrängt fühlen. Daher habe ich diese LiveJournalseite gestartet, weil sie eh von niemandem gefunden, geschweige denn gelesen wird, und daher ihren Zweck als eine Art Notizbuch perfekt erfüllt. Andererseits können alle hier lesen, die Lust dazu (und die Adresse) haben, und ich zwinge niemanden dazu, ich kann ja auch nicht nachprüfen, wer von meinen Freunden das hier NICHT liest. Wen es also nicht interessiert, dem/r ist es freigestellt zu gehen bzw. gar nicht erst zu kommen. Wer interessiert ist, ist eingeladen, seine/ihre Meinung und Kritik (bitte konstruktiv) zu äußern.
Was noch zu sagen wäre: Die hier enthaltenen Informationen und Meinungen (zusammenfassend auch Artikel genannt) sind oftmals PROISRAELISCH. Ich selbst stehe der Idee des Zionismus nahe, besonders in seiner linken Form. Das Übergewicht der sich mit Israel befassender Einträge sollte also verständlich sein. Ich sammle hier die Infos, die mir als interessant erscheinen, und von der deutschen Presse nicht beleuchtet werden. Auch Ereignisse, die so gar nicht ins Otto-Normal-EU-Bürger-Verständnis vom Nahen Osten passen. Alternativ nenne ich das. | |
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| Nov 23, 2009 21:04 | Updated Nov 24, 2009 20:27 Terra Incognita: Where is the banality of the Jews? By SETH J. FRANTZMAN The 20th anniversary of the fall of the Berlin Wall reminds us once again of the theory of the "banality of evil." It is important to explore the way in which contemporary thought views the actions of the East Germans and their Nazi forebears as "banal" and yet many of those who see their actions as dull, tend to judge the IDF harshly. Warum ist der Artikel ein Beispiel dafür, wie man Israel besser nicht verteidigen sollte?
Erstens weil der Autor schlichte Unwahrheiten verbreitet, nämlich dass die Gerichtshöfe europäischer Staaten doppelte Standards anwenden, wenn es um Israelis geht. Ich weiß zwar nicht, mit welcher Rechtfertigung spanische, belgische und britische Gerichte fremde Kriegsverbrechen untersuchen und mutmaßliche Verbrecher festnehmen und sogar verurteilen. Das juristische Fundament erscheint mir sehr fragwürdig, v.a. in Zeiten des EuGHMR und IGH. Tatsache ist aber dass erst vor einigen Jahren auf dieser Grundlage Pinochet in Spanien festgenommen werden und vors Gericht gestellt werden konnte. Ein Skandal war und bleibt hingegen, dass er aus Alters- und Gesundheitsgründen wieder entlassen wurde, seine Opfer konnten keine Gesundheitsgründe geltend machen, um sich zu retten. Dieses doch eigentlich gut gemeinte Rechtsmittel wird jetzt von den palästinensischen Aktivisten missbraucht, um israelischen Funktionären das Leben schwer zu machen, ob es nun Beweise für von ihnen oder unter ihrer Leitung verübte Kriegsverbrechen tatsächlich gibt oder nicht. Der Buchstabe des Gesetzes kann gegen seinen Geist eingesetzt werden, was jetzt auch geschieht. Dies heißt aber noch lange nicht, dass Israelis mit doppelten Maßstäben gemessen werden, es bedeutet nur, dass die antiisraelischen Aktivisten sehr aktiv sind, diese messen Israel mit zweierlei Maß. Zu erwähnen wäre noch, dass bei Weitem die meisten Verfahren vor dem EuGHMR in Strassburg gegen Russland laufen und Russland immer wieder zu Entschädigungszahlungen an Opfer der von ihren Soldaten in Tschetschenien verübten Kriegsverbrechen verurteilt wird, man müsste aber ideologisch sehr verblendet sein, um zu behaupten, dass bei Russland doppelte Maßstäbe angewandt werden.
Zweitens findet er es nicht schlimm, wenn israelische Soldaten tatsächlich Kriegsverbrechen begehen. Problematisch findet er nur, dass ihre Verbrechen angeblich viel mehr Aufsehen erregen als die Gräueltaten der Nazis und der Stasischergen. Es ist zwar wirklich ein Skandal, dass bei dem unermesslichen Massenverbrechen der Nazis bisher nur etwas über 5000 Gerichtsverfahren gegen Naziverbrecher angestrengt wurden und dass die Stasiverbrechen noch keinen nennenswerten Eingang in die deutschen Gerichtssäle gefunden haben, von den Spaniern mit ihrer Franco-Äre ganz zu schweigen. Aber ist das ein Grund dafür, die Augen vor den heute im eigenen Land von eigenen Armeeangehörigen verübten Verbrechen zu verschließen? Ist nach den Nazis und den kommunistischen Regimes Osteuropas alles erlaubt? Ist die westliche Zivilisation zusammen mit ihren humanistischen Idealen nun doch im Zweiten Weltkrieg gestorben und im Kalten Krieg beerdigt worden? Kann das Verhaltensgrundlage für die "moralischste Armee der Welt" sein?
Drittens vergleicht er die israelischen Soldaten mit den SS-Schergen und DDR-Grenzsoldaten. Einen solchen Vergleich findet er nicht problematisch, es regt ihn nur auf, dass die israelische und Weltöffentlichkeit nach den Nazis, Franco und den kommunistischen Regimes nicht bereit ist, das "banale Böse" der israelischen Soldaten hinzunehmen. Er hat vollkommen Recht, wenn er die faschistischen und kommunistischen Verbrechen nicht banalisieren will und deren gerichtliche Aufarbeitung fordert, aber wenn es kein banales Böse gibt, dann sind die Kriegsverbrechen israelischer Soldaten unter keinen Umständen banal. Er will bei den israelischen Soldaten dieselben Maßstäbe angewandt wissen wie bei Nazis und DDR-Grenzsoldaten, das würde sie aber zu kleinen Rädchen in einem verbrecherischen System machen. Folglich wäre der Zionismus eine verbrecherische Ideologie und der Staat Israel ein Verbrecherregime. Dann doch lieber einzelne Verbrechen einzelner Soldaten in einem demokratischen Rechtsstaat, in dem der Soldat immer noch seinem Gewissen und den Gesetzen unterliegt und erst danach Befehle ausführen muss. Man braucht den Gedanken des Autors nur ein bisschen weiter zu spinnen und man landet bei den verbissensten Israelhassern. Die Argumentation ist ein Eigentor sondergleichen, ich verstehe nicht, wer den Mann an der Hebräischen Uni angeheuert hat.
(Hannah Arendt und Eyal Sivan hat er wahrscheinlich auch sehr frei interpretiert, aber dazu will ich mich nicht äußern, habe Arendt ja selber noch nicht gelesen. Asche auf mein Haupt.) | |
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| Dozens of religious Zionist rabbis held a secret meeting in Jerusalem on Sunday to discuss ways of bolstering the hesder yeshivas, the halachic argument for refusing to obey military orders to evacuate settlements, and the campaign against having the army evacuate Jews from their homes. The rabbis in attendance included Zalman Baruch Melamed, rabbi of Beit El and head of the yeshiva there; Shmuel Eliyahu, rabbi of Safed; and Yaakov Yosef, son of Shas spiritual leader Ovadia Yosef. The original plan had been to broaden the group of rabbis who provide halachic guidance for the National Union party. However, the rabbis decided to address more pressing issues affecting religious Zionism instead.
"The fate of a single hesder yeshiva is the fate of them all. There are various views at all the yeshivas, but one cannot be harmed as the rest stand by," Melamed reportedly said.
"The IDF sends solders to be educated at Tel Aviv University, where lecturers openly call for refusing orders. The demand [of not encouraging refusal of orders] cannot be imposed only on rabbis when the IDF funds refuseniks," he reportedly said.
Rabbi Dov Lior, rabbi of Kiryat Arba, reportedly said, "We educate our soldiers to serve and not to refuse. But we can not present them with such a clash [of ideals]."
The rabbis also said that even if different hesder yeshivas espouse different views, this is not something that can be imposed on them. The rabbis said ordering soldiers to evacuate settlements in the Land of Israel was like forcing a person to do something contrary to his faith, which is prohibited.
"A policeman can resign, but the soldiers cannot," they said.
The rabbis concluded that the campaign must gain momentum, because the soldiers must not be left on their own, and that their parents and the general public must be conscripted into the effort.
One of the rabbis said moral support must be given to the parents who do not want their children to evacuate Jews.
The rabbis also expressed support for the Shimshon and Nachshon Battalion soldiers who raised banners stating they refused to evacuate settlements, and called them "heroes."
Staatliche Haltung und Vorgeschichte: http://www.haaretz.com/hasen/spages/1129860.html
Wir halten also fest: zwie Bataillone der Kfir-Brigade (Kampfeinheit) haben sich kürzlich öffentlich geweigert, an Evakuierungseinsätzen gegen die Hardcoresiedler teilzunehmen. Diese Weigerung bezog sich nicht auf einen speziellen Fall, sondern war genereller Natur. Das ist ein neuartiger Fall von Loyalitätsverweigerung. War die Dienstverweigerung bisher mit einzelnen Linken und Pazifisten assoziiert, die sich bereits vor ihrem Einzug persönlich weigerten, an der Besatzung des Westjordanlandes und des Gazastreifens teilzunehmen, so haben wir es hier mit ganzen Bataillonen zu tun, die sich auch noch mitten im aktiven Dienst befinden. So viel zum Thema der Gefahr für die Verteidigungsfähigkeit des Landes von links. Fast alle linke Aktivisten, von einzelnen Ausnahmen abgesehen, protestieren gegen die Besatzung, erfüllen aber ihre Wehrpflicht und dienen in der Armee nach bestem Wissen und Gewissen. Ihre Versuche, im Einsatz nicht unnötig brutal zu sein untergraben keineswegs die Kampfkraft der Truppe, von ihnen angestoßene Diskussionen über mögliche Kriegsverbrechen einzelner Soldaten dienen der Aufrechterhaltung und Stärkung des Ruach Zahal, des Verhaltenskodex der israelischen Armee und des moralischen Ideals derselben. Nur dadurch werden die rechten Offiziere und Wehrdienstleistende davon abgehalten, ihre rassistischen Ansichten über die Araber in die Tat umzusetzen. Die öffentliche Solidaritätsbekundung der Soldaten der Nachschon und Schimschonbataillone mit den radikalen Siedlern, genauer mit den absoluten weltfremden Fundamentalisten unter ihnen, bestärkt diese in ihrem selbst für israelische Verhältnisse illegalen Treiben und untergräbt aktiv die Loyalität der Truppe. Sie demonstrieren aktiv, dass man sich auf diese lange zusammengestellten und fertig ausgebildeten Einheiten im Ernstfall nicht verlassen kann, das kommt der Desertion sehr nahe, was gibt es für eine Armee schlimmeres?
Und jetzt kommen die Rabbis aus unterschiedlichsten Teilen des religiösen Spektrums der israelischen Gesellschaft zusammen und erklären, dass dieses Verhalten richtig das Verhalten der Männer heldenhaft sei.Sie rufen die Soldaten nicht nur zur Befehlverweigerung auf, sondern zum illegalen Verhalten, zum Verstoß nicht nur gegen das gültige internationale Recht, sondern auch gegen die israelischen Gesetze. Das gefährdet die Armee und den Staat als Ganzes. Bezeichnend ist auch die Zusammensetzung der Teilnehmer dieser "geheimen" Versammlung (wobei die Frage angebracht wäre, wie geheim eine solche Versammlung sein kann, wenn alle Teilnehmer und alles Gesagte seinen Eingang in Haaretz findet): Siedlerrabbis aus dem Westjordanland (die sollte man auch auf einer solchen Versammlung erwarten), Rabbis aus dem chassidischen und teilweise antizionistischen Zfat und sogar der Son des Schasoberhaupts Ovadia Yosef, ein mizrachischer Rabbi. Was hat Schas bitte mit den Siedlungen zu schaffen? Es gibt kaum Sefarden in den Siedlungen, schon gar nicht in den kleinen illegalen Outposts. Natürlich war das Ziel des Treffens ursprünglich ein ganz anderes und so auch für Schas und Chassiden von Interesse, aber dass sie sich dann zu diesem sie eigentlich nichts angehenden Themen so eindeutig antistaatlich geäußert haben, zeigt, dass die radikalen Siedler mittlerweile einen beträchtlichen Einfluss auf die anderen religiösen Gemeinden Israels auszuüben imstande sind. | |
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| Ostgalizien
Kam'janec'-Podol's'kyj
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|  Россия должна поставить точку в скандальном расстрельном деле | |
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| Не знаю, кто додумался до такого странного теста, но радует. :) Ну и конечно: Я-то думал, там будет что-то из творчества Цицерона, с ним у меня отношения не очень, а так проще простого. :) И еще, люблю радоваться собой :) | |
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| Wer vor einem halben Jahr noch gedacht hat, mit Obama werde alles besser, lese dasIn Lateinamerika verfolgt Obama weiterhin eine Außenpolitik, die nicht anders als Neuauflage des Imperialismus bezeichnet werden kann, und führt fort, was Bush Jr. begonnen hat. | |
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| Das muss man sich antun, einfach genial! Hier noch der Artikel auf Haaretz.com Dass Holocaust ein Verbrechen sondergleichen war, ist allseits (?) bekannt, dass aber ihn zu lehren auch ein Verbrechen vom Ausmaß eines Kriegsverbrechens sein kann, das ist neu. | |
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| Noch ein Grund, bei den Wahlen gegen die SPD zu stimmen, ob nun für die Grünen oder die Linke ist egal, Hauptsache SPD kapiert endlich, dass sie schon lange zu weit rechts steht, und bewegt sich zurück. | |
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| — 21.08.2009 12:05 — Скончался актер Семен Фарада Вчера вечером в одной из московских больниц после тяжелой продолжительной болезни скончался артист театра и кино Семен Фарада. Об этом сообщили в Гильдии актеров кино. Фарада умер в возрасте 75 лет. С 2000 года Фарада перестал сниматься из-за перенесенной серьезной операции на сердце - актеру поставили искусственный клапан. В этом же году он перенес обширный инсульт, нарушилась речь. Впоследствии Фарада неоднократно ложился в больницу из-за проблем со здоровьем. В Театре на Таганке актер сыграл в знаменитых постановках «Добрый человек из Сезуана» (второй Бог), «Гамлет» (второй могильщик), «Мастер и Маргарита» (управдом Босой, буфетчик Соков, конферансье Бенгальский), «Пять рассказов Бабеля» (ученик Загурского) и другие. Фарада снялся в более, чем 60 фильмов, самые известные из которых «Тот самый Мюнхгаузен», «Гараж», «Чародеи», «Мой друг Иван Лапшин», «Формула любви», «Миллион в брачной корзине», «Гардемарины, вперед!». | |
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| Da zu erwarten ist, dass der Artikel nach einiger Zeit nur gegen Bezahlung einsehbar wein wird, hier die ( Kopie )Quelle: http://www.jpost.com/servlet/Sat ellite?cid=1251145107193&pagename=JPost/J PArticle/ShowFull Man beachte einige Details: 1. Der Autor des Artikels ist selbst Araber, soviel zum Thema, Araber seien Feinde Israels. 2. Der schwedische Journalist hat nicht einmal mit der Familie gesprochen, von der er behauptet hat, sie interviewt zu haben. 3. Seit dieser Artikel erschienen ist und seitdem die Palästinenser, auch direkt betroffene, davon erfahren haben, erscheint es ihnen plötzlich plausibel, dass Israel vllt. wirklich Organhandel betreibt, er könne schließlich nicht einfach so zu diesem Schluss gekommen sein, es muss auch andere, konkretere HIn- und Beweise gegeben haben. Das Gerücht wird sich nun in der palästinensischen Gesellschaft festsetzen und mit der Zeit als Wahrheit gehandelt. Und weil Israel nun eine außenpolitische Affäre aus dem Artikel gemacht hat, weiß nun die halbe arabische und muslimische Welt über diesen Artikel bescheid und wird das nun für bare Münze halten. Wenn sie schon Protokolle der Weisen von Zion für ein historisches Dokument halten, wird das nun als Selbstverständlichkeit angenommen. | |
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| Вот интересно, есть меэду ними какая-то связь, ну хотя бы в виде вдохновения? Trio - Da da da (ФРГ 1982)
Воплы Відоплясова (СССР 1989)
Ведь что-то есть в это комбинации минимализма, дадаизма и (искусственной, но гениальной)провинциальности.
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| Die Süddeutsche von heute begeisterte ihre Leser mit einem netten Foto, wie Obama einem Indianerhäuptling die Freiheitsmedaille verleiht, dabei stört ihn aber die traditionelle Federtracht des selbstbewussten Indianers, Verzeihung, des selbstbewussten Native American. Wie man aus der Unterschrift zum Bild erfährt, hat der US-Präsident insgesamt 16 Personen mit der höchsten zivilen Auszeichnung der USA ausgezeichnet. Unter ihnen ist auch der südafrikanische Bischof Desmond Tutu, der zwar seinerzeit ein Kämpfer gegen die Apartheid und zugleich Aussöhnungsfigur zwischen Schwarzen und Weißen war und damit sehr viel für die Gerechtigkeit und Koexistenz in Südafrika getan hat, der aber außerdem ein Hetzer sondergleichen gegen Israel ist. Israel hat er wiederholt als Apartheidregime bezeichnet und blieb bei seinen Äußerungen, wenn ich mich nicht irre, war er es auch, der Ramalla während der zweiten "Intifada" mit einem KZ verglich. Nach der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die selbsthassende Jüdin Felicia Langer, die, selbst Israelin, Israel stets dämonisiert hat, gab es eine Welle der Empörung seitens rechter Israelis/Juden/Pseudoisraelfreunde hier in Deutschland. Man darf gespannt sein, ob es diesmal ähnliche Reaktionen v.a. von der ADL et altera gibt. ( Details halt ) | |
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| Die jüdische Identität hat zwei Gesichter, sie ist bzw. kann eine religiöse sein, andererseits ist sie aber auch gleichzeitig eine nationale. Die Religion selbst trägt deutlich nationale Züge, man spricht von Israel immer als von einem Volk, eine Abstammungsgemeinschaft wird stets hochgehalten. Ursprünglich entstand das Volk der Israeliten als eine nationale Entität mit Staat, Territorium, Sprache etc., was seinerzeit eben dazugehörte. Dazugehören tat damals auch eine eigene Religion und so entwickelte dieses Volk auch eine eigene Religion, wie es auch alle seinen Nachbarn taten. Irgendwann wurde das Volk seiner nationalen Selbständigkeit beraubt und verlagerte die Differenzierung von anderen Nationen auf den religiösen Bereich, die eigene Religion war das Einzige, was von der Nation übrig blieb. Überspringen wir einige Jahrhunderte und kommen zum Mittelalter. Im Mittelalter definierten sich die Juden sowohl im christlichen Europa als auch im muslimischen Orient über ihre Religion, was aber auch eine wichtige ethnische Dimension hatte, da sowohl die Juden als auch die Christen als auch die Moslems die Juden eben wegen ihrer religiösen Zugehörigkeit als ein eigenes Volk ansahen, die religiöse Identität war damals mit der nationalen Identität untrennbar vereint. Probleme kamen mit der Aufklärung auf. Als die Nation nicht mehr mit der Religion deckungsgleich war, musste man sich entscheiden, wer die Juden waren. Das galt für Juden wie auch für Nichtjuden, da diese sich auch entscheiden mussten, wie diese zu behandeln sind. In jedem Land wurde diese Frage aufs Neue verhandelt und in jedem Land wurde sie anders entschieden bzw. beantwortet. In Deutschland entschloss sich die überwiegende Mehrheit z.B. zur deutschen nationalen und jüdischen religiösen Identität. Im ehemaligen Russischen Reich bildeten die Zionisten die Mehrheit, sie sahen die Juden klar als Nationalität. In Polen mussten sie dem Druck der polnischen Assimilatoren widerstehen, die die Juden als Polen mosaischen Glaubens sehen wollten und so betonten auch Rabbiner vehement, dass die Juden eine Nationalität seien. "Die jüdische Religion, so meinte der Rabbiner Guttmann, habe deutlich nationale Züge und darum müsse jeder gläubige Jude sich zur jüdischen Nationalität bekennen"(Aus: Wehrhahn, Thorsten: Die westukrainische Volksrepublik. Zu den polnisch-ukrainischen Beziehungen und dem Problem der ukrainischen Staatlichkeit in den Jahren 1918 bis 1923. Berlin 2004, S. 160) Der Rabbi sah den Vorrang des nationalen Moments vor dem religiösen, ein Jude ist zuerst ein Israelit und danach ein religiöser Jude. Heute nehmen die Religiösen eine umgekehrte Haltung ein, um sich gegen die Mischehen und Mischlinge zu "schützen". Jetzt erklären sie vehement, dass die Juden eine Religionsgemeinschaft seien. Ein Jude sei derjenige, der die religös definierte jüdische Seele habe. "Jude" sei ein geistiger Begriff. Damit rücken sie nicht nur die nationale Dimension in den Hintergrund, sie zerstören sie förmlich. Denn aus dieser Perspektive haben die Juden z.B. kein objektives Recht auf einen eigenen Staat und auch nicht auf nationale Minderheitenrechte. Die religiösen Autoritäten drehen den Begriff des Judentums so, wie es ihnen in der jeweiligen Konstellation als günstiger erscheint, mit dieser Inkosequenz fügen sie den Juden einen schweren geistigen Schaden zu. Ein heutiger Jude kann in dieser Frage eine genau umgekehrte Meinung zu der der Elterngeneration haben, Konflikte sind da vorprogrammiert. V.a. aber erfindet sich der Staat Israel dadurch auf eine Weise immer wieder neu, die seine Position auf internationalem diplomatischen und generell außenpolitischen Parkett nachhaltig schwächen, denn die Früchte der Bemühungen einer politischen Generation können durch die nächste nicht geerntet werden, weil sie eine ganz andere Linie fährt und die Ernte unmöglich macht. Auf internationalem Parkett gibt es wohl kaum etwas selbstzerstörerischeres als eine sich ständig grundsätzlich ändernde Haltung, auf die bald niemand mehr vertrauen kann. | |
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| Der Artikel dazu auf Haaretz.com
Neben der Erklärung zur Bereitschaft, den palästinensischen Staat doch auf die Grenzen von bis 1967 zu begrenzen, verdient auch die Tatsache besondere Beachtung, dass Meshal Israel als Israel bezeichnet hat und nicht auf die übliche "zionistisches Gebilde"-Linie ausgewichen ist. Bahnt sich da tatsächlich ein Wechsel in der Haltung der HAMAS an? Sind sie jetzt endlich dort angekommen, wo die PLO schon vor 20 Jahren war? Eine Schande, dass so viele Menschen sterben mussten und so viel Hass und Verbitterung auf beiden entstehen mussten, damit die Chancen von vor 20 Jahren wieder greifbar erscheinen. | |
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